Audio/Acoustics ger
From eqqon
Begriffsdefinitionen aus der Akustik und Beschallungstechnik
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[edit] A
[edit] Abfallzeit
Abfallzeit (engl. decay time) ist jene Zeit, die verstreicht, in der der Schalldruckpegel (oder eine andere gegebene Charakteristik) von einem Wert zu einem anderen abfällt; beide Werte, der Ausgangswert und der Zielwert müssen explizit festgesetzt werden. Eine gebräuchliche Einheit für die Beschreibung des Abfalls des Schalldruckpegels ist das Dezibel pro Sekunde (dB/s).
- Anmerkung 1: Die Abfallkonstante charakterisiert den exponentiellen Verlauf des Schallabfalles, nachdem die Schallquelle gestoppt wurde (Einheit: s-1).
- Anmerkung 2: Wenn p0 der effektive Schalldruck zum Zeitpunkt t = 0 und p(t) der effektive Schalldruck zum Zeitpunkt t ist, und beide der Beziehung folgen: p(t) = p0*e-k*t dann ist k die Abfallkonstante.
[edit] Absolutes Gehör
Das absolute Gehör (engl. absolute pitch) ist die Fähigkeit einer Person die Tonhöhe jedes beliebigen Sinustones ohne die Hilfe einer externen Referenz zu identifizieren.
- Anmerkung: Die bei der Identifikation auftretende, zulässige Fehlervarianz ist zu spezifizieren (siehe Perfekte Tonhöhe). Die Tonhöhe wird zumeist in musikalischen Notenbezeichnungen benannt.
[edit] Adaptation
(engl. Adaptation), siehe Auditorische Adaptation
[edit] Adaptive psychophysikalische Methode
Eine adaptive psychophysikalische Methode (engl. adaptive psychophysical method) wird primär zur Bestimmung von Schwellen eingesetzt; bei dieser Prozedur ist die Reizgröße abhängig von der Reaktion der Versuchsperson auf den vorher dargebotenen Reiz. Die Reizgröße kann a) unter der direkten Kontrolle der Versuchsperson stehen, oder b) sie wird vom Versuchsleiter eingestellt in Abhängigkeit von der Anzahl der vorher abgegebenen richtigen oder falschen Antworten.
[edit] Akkord
Ein Akkord (engl. chord) besteht aus drei oder mehr simultan erklingenden Noten. Im allgemeinen Gebrauch liegen die einzelnen Komponenten drei oder vier Halbtonschritte entfernt (kleine, große Terz; Dreiklang, Tetrachord, Septakkord).
- Anmerkung: Der Zusammenklang ohne Berücksichtigung der Intervalle wird Cluster genannt [Moorer, 1975].
[edit] Akkordfortschreitung
Akkordfortschreitung (engl. chord progression) ist eine Folge von Akkorden; eine homorhythmische Fortschreitung von Klängen, die aus komplexen Tönen zusammengesetzt sind (musikalisch: Noten). [PAR]
[edit] Akkordgrundton
Ein Akkordgrundton (engl. basse fondamentale) ist ein physikalisch nicht vorhandener, hinzugedachter Ton in Baßlage, vgl. Virtuelle Tonhöhe. [TER]
[edit] Akkordklasse
Unter Akkorden einer Akkordklasse (engl. chord class) versteht man solche, deren Noten nur durch das Chroma (Tonhöhenklasse) bestimmt sind.
- Anmerkung: Beispiele für eine Akkordklasse sind: C-E-G, c2-e2-g2 oder g1-e2-c3. Die Akkorde können beliebig invertiert oder verdoppelt werden (vgl. Stimmakkord? .. Akkord-Stimmung?).
[edit] Akkord-Schlußposition
Akkord-Schlußposition (engl. chord close-position) ist die Stimmung einer Akkordklasse bei der die niedrigste und die höchste Note weniger als eine Oktave entfernt sind. [PAR]
[edit] Akustik
- Akustik (engl. Acoustics) ist die Wissenschaft vom Schall, einschließlich dessen Produktion, Übertragung und Wirkungen.
- Die Akustik eines Raumes ist die Gesamtheit jener Eigenschaften, die eine bestimmte Schallfeldcharakteristik und damit eine entsprechende Hörempfindung hervorrufen.
[edit] akustisch
Das qualifizierende Eigenschaftswort akustisch (engl. acoustic, acoustical) bedeutet: erzeugend, entstehend von, aktualisiert durch, in Relation zu, oder assoziiert mit Schall, kurz: den Schall betreffend. Im Englischen verwendet man acoustic im technischen Sinn, wenn der Terminus etwas bezeichnen soll, das mit den Eigenschaften, Dimensionen oder physikalischen Charakteristika der Schallwellen assoziiert ist. Acoustical wird gebraucht, wenn der zu qualifizierende Terminus nicht explizit solche Eigenschaften, Dimensionen oder physikalische Charakteristika bezeichnet. Die Unterscheidung zwischen acoustic und acoustical ist im Deutschen nicht gegeben.
- Anmerkung 1: Beispiele für die Bezeichnung acoustic sind physikalische Begriffe wie Impedanz, Inertanz, Ladung, Schalleistung, Energie, Welle, Medium, Signal, Leitung, Absorption, Übertragung, etc.
- Anmerkung 2: acoustical wird verwendet, wenn nicht unmittelbar ein physikalischer Bezug hergestellt werden soll, z.B.: Gesellschaft, Methode, Ingenieur, Schule, Glossar, Symbol, Problem, Messung, Gesichtspunkt, Gebrauch, Anlage, Standard usw.
[edit] Akustischer Reflex
(engl. stapedius reflex, tensor tympani reflex), siehe Stapedius, Tensor Tympani
[edit] Akustisches Trauma
Ein akustisches Trauma (engl. acoustic trauma) ist eine Verletzung des Ohres, hervorgerufen durch einen plötzlich auftretenden und intensiven akustischen Reiz, der einen temporären oder permantenten Hörverlust gewissen Ausmaßes zur Folge hat.
- Anmerkung 1: Explosionsknalle oder andere intensive Lärmereignisse sind Beispiele für solche Reize.
[edit] Akustischer Schatten
siehe Schallschatten
[edit] Akustische Streuung
Akustische Streuung (engl. acoustic scattering) ist die unregelmäßige Reflexion, Brechung oder Beugung eines Schalls in viele Richtungen.
[edit] Algorithmus
Algorithmus (engl. Algorithm; Algorithmus ): Ein Algorithmus ist eine systematische Prozedur zur Auswertung einer mathematischen Funktion; quantitatives Modell. [PAR]
[edit] Allpaß-Netzwerk
Allpaß-Netzwerk (engl. All-pass network; Allpaß-Netzwerk): Ein Allpaß-Netzwerk ist ein Netzwerk, welches Phasenverschiebungen oder Zeitverzögerungen einführt, ohne eine nennenswerte Abschwächung bei irgendeiner Frequenz hervorzurufen.
[edit] Amplitude
Amplitude (engl. Amplitude; Amplitude): Unter Amplitude versteht man den Spitzen-(Scheitel-) Wert einer Funktion; siehe Peak, RMS, Average Amplitude.
[edit] Amplitudenspektrum
Amplitudenspektrum (engl. amplitude spectrum; Amplitudenspektrum): Das Amplitudenspektrum einer Zeitfunktion ist eine Beschreibung derselben in ihren Komponenten, jede mit unterschiedlicher Frequenz und (normalerweise) unterschiedlicher Amplitude (siehe Spektrum, Phasenspektrum).
[edit] Anacusis
Anacusis (Syn. Taubheit).
[edit] Analyse
Analyse (engl. Analysis; Analyse): Der Begriff Analyse wird in der Psychoakustik hauptsächlich in folgendem Zusammenhang gebraucht: a) Spektral- und Zeitanalyse, b) Analytisches Hören und c) Musikalische Analyse. [PAR]
[edit] Analytisches Hören
Analytisches Hören (engl. analytical listening; Analytisches Hören): Unter analytischem Hören versteht man die Art und Weise einer Hörempfindung bei der einzelne oder mehrere sinusoidale Komponenten eines komplexen Tones (Klanges) diskriminativ gehört werden; die Empfindung der sinusoidalen Komponenten überwiegt die Gesamtempfindung des Klanges wodurch mehrere Tonhöhen gleichzeitig gehört werden. Die Verhältnisse zwischen den einzelnen Tonhöhen werden beeinflußt eher durch Pitch-Kommunalität als durch Pitch-Nähe. [PAR]
[edit] Ankerreiz
Ankerreiz (engl. anchor sound; Ankerreiz): Unter Ankerreiz versteht man den invarianten Reiz, der - üblicherweise in einem psychoakustischen Experiment - mit einer Anzahl von Reizen verglichen wird, die sich in einer oder in mehreren Reizgrößen voneinander unterscheiden. [PAR]
[edit] Antiphasig
Antiphasig (engl. Antiphasic; Antiphasig): Antiphasig bezieht sich auf die Bedingung, bei der die Phase oder die Zeitdifferenz des Signals, das jedem Ohr geboten wird, sich um einen fixierten, von 0 unterschiedlichen Wert der Phase oder der Zeitdifferenz eines Rauschens an jedem Ohr unterscheidet.
- Anmerkung: Ein Beispiel für eine antiphasige Bedingung ist eine solche, bei der die Phase des Signals in einem Ohr, relativ zum anderen umgekehrt wird (gegenphasig), während das Rauschen in-Phase beiden Ohren geboten wird.
[edit] Antiresonanz
Antiresonanz (engl. antiresonance; Antiresonanz): Für ein System in erzwungener Schwingung existiert Antiresonanz an einem Punkt, wenn eine noch so kleine Änderung der Anregungsfrequenz ein Anwachsen der Systemantwort (response) an diesem Punkt verursacht.
[edit] Arithmetischer Mittelwert
Arithmetischer Mittelwert (engl: arithmetic mean; Mittelwert): Siehe Mittelwert.
[edit] Atonal
Atonal (engl. atonal; Atonal): Mit atonal wird jene Musik bezeichnet, in der harmonische Verhältnisse vermieden werden (z.B. Zwölftonmusik); daraus folgt, daß kaum oder überhaupt keine Empfindung eines tonalen Zentrums entsteht. [PAR]
[edit] Attitude
Attitude (engl. attitude; Attitude): Unterschiedliche Art und Weise einer Hörempfindung, z.B.: holistisch versus analytisch, spontan, inzidentell versus willentlich, intentional usw. [PAR]
[edit] Attribut
Attribut (engl. audio frequency; Audiofrequenz): Eine Audiofrequenz ist jede Frequenz, die einer im Normalfall hörbaren Schallwelle entspricht.
- Der Bereich der Audiofrequenzen liegt (grob) zwischen 15 Hz und 20000 Hz.
- Das Wort Audio kann auch dazu verwendet werden, um ein Gerät oder ein System zu bezeichnen, welches im Bereich der Audiofrequenzen arbeiten soll; z.B.: Audioverstärker.
[edit] Audiogramm Schwellen
Audiogramm, Schwellenaudiogramm (engl. audiogram, threshold audiogram; Audiogramm): Ein Audiogramm ist eine Kurve, die den Hörverlust als eine Funktion der Frequenz zeigt.
[edit] Audiogramm Maskierung
Audiogramm, Maskierungsaudiogramm (engl. masking audiogram; Audiogramm, Maskierungs-): Ein Maskierungsaudiogramm ist eine graphische Darstellung der Maskierung, die durch ein bestimmtes Rauschen hervorgerufen wird. Die Kurve zeigt die Maskierung in dB als eine Funktion der Frequenz des maskierten Tones.
[edit] Aurale Harmonische
Aurale Harmonische (engl. aural harmonic; Aurale Harmonische): Siehe Harmonische, aurale.
[edit] Auditiv
Auditiv (engl. auditive, auditory; Auditiv): Das qualifizierende Eigenschaftswort auditiv bedeutet, das Gehör betreffend, auf das Gehör bezogen, gehörmäßig.
- Auditorisches System (engl. auditory system; Auditorisch). Psychophysiologisches System, Ohr, Hörnerv (engl. auditory nerve), Hörbahn und Cortex (engl. auditory pathway, auditory area; ) einschließlich, in dem der Hörprozeß abläuft.
[edit] Auditorischer Strom
Auditorischer Strom (engl. auditory stream; Auditorischer Strom): In der Hörempfindung zu gestalthaften Elementen zusammenfaßbare Warhnehmungsinhalte, die horizontal (d.h. in ihrem zeitlichen Verlauf) strukturiert bewußt werden.
- Anmerkung: Auditory streaming verbessert die Wahrnehmbarkeit komplexer Signalverläufe, wobei relevante und irrelevante Informationsparameter getrennt verarbeitet werden.
[edit] B
[edit] Bandbreite
(engl. nominal bandwidth; Bandbreite): Die (Nenn-) Bandbreite eines Filters ist die Differenz zwischen der oberen und unteren Grenzfrequenz. Diese Differenz kann ausgedrückt werden (1) in Hertz; (2) als Prozentsatz der Durchlaßbereich-Mittenfrequenz; oder (3) als das Intervall zwischen der oberen und unteren (Nenn-) Grenzfrequenz in Oktaven (z.B. 1 Oktave, 1/3 Oktave).
- Anmerkung: Weitere Definitionen siehe u.a. USA Standard Method for Specifying the Characteristics of Analyzers Used for the Analysis of Sounds and Vibrations, Z24.15-1955.
[edit] Band-Leistungspegel
(engl. band power level; Leistungspegel): Der Band-Leistungspegel eines Schalls für ein spezifiziertes Frequenzband ist der Schalleistungspegel des Schalls, der in dem begrenzten Band enthalten ist.
[edit] Band-Schallpegel
(engl. band pressure level; Schallpegel): Der Band-Druck-Pegel eines Schalls für ein spezifiziertes Frequenzband ist der Schalldruckpegel des Schalls, der in dem begrenzten Band enthalten ist. Der Referenzdruck muß spezifiziert sein.
- Anmerkung: Das Frequenzband kann spezifiziert sein durch seine untere und obere Grenzfrequenz oder durch seine geometrische Mittenfrequenz und die Bandbreite. Die Breite des Bandes kann z.B. wie folgt angegeben werden: Oktave-Band (Schalldruck) Pegel, Halboktave-Band Pegel, Drittel-Oktave-Band-Pegel, 50-Hz-Band-Pegel.
[edit] Beschleunigung
(engl. acceleration; Beschleunigung): Beschleunigung ist ein Vektor, der die Änderung der Geschwindigkeit spezifiziert.
[edit] Bark
(engl. Bark; Bark): Bark ist die Einheit der Tonheit. Die Frequenzbandbreite einer Frequenzgruppe (critical band) entspricht 1 Bark (benannt nach Barkhausen).
- Anmerkung: Die Skala der Tonheit in Bark kann aus der Frequenz in Hz wie folgt näherungsweise berechnet werden (Frequenz (f) in kHz, arctan in Radiant):
- zc /Bark = 13 arctan (0.76 f/kHz) + 3.5 arctan (f /7.5 kHz)2
[edit] Baß
(engl. bass; Baß): Tiefste Note eines Akkords (vgl. Akkordgrundton); tiefes Frequenz- oder Tonhöhenregister. [PAR]
[edit] Binaural
(engl. binaural; Binaural): Binaural bezieht sich auf beidohriges Hören.
[edit] Binaurale Schwebungen
(engl. binaural beats; Schwebungen, binaurale): Unter binauralen Schwebungen versteht man das Phänomen, daß zwei (Primär-) Töne mit den Frequenzen f1 und f2, jedem Ohr getrennt geboten, eine periodische Veränderung des Grades der Lateralisation erzeugen; die Rate der Veränderung erfolgt mit der Schwebungsfrequenz des resultierenden Sekundärtones (f1 - f2); siehe auch Drehton.[BEK]
[edit] Binaurale Diplakusis
(engl. binaural diplacusis; Diplakusis, binaurale): Unter der otologischen Bedingung binauraler Diplakusis ruft ein Sinuston derselben Frequenz eine unterschiedliche Tonhöhe in dem einen und dem anderen Ohr hervor.
- Anmerkung: Binaurale Diplakusis ist in geringem Umfang auch bei Normalhörenden vorhanden.
[edit] Binaurales Trading Ratio
(engl. binaural trading ratio; Binaurales Trading Ratio): Das Binaurale Trading Ratio ist jene Größe, die bestimmt wird durch Anpassung der Ankunftszeiten und/oder Druckpegel der den beiden Ohren dichotisch dargebotenen Reize, sodaß der Schall lateralisiert an der Medianebene des Kopfes erscheint. Das Binaurale Trading Ratio wird gebildet aus der interauralen Zeitdifferenz in Mikrosekunden dividiert durch die Schalldruckpegel-Differenz in Dezibel.
[edit] C
[edit] Cent
(engl. Cent; Cent): Das Cent ist ein Intervall zwischen zwei Tönen mit einem Grundfrequenzverhältnis der zwölfhundertsten Wurzel aus 2.
- Anmerkung 1: Das Intervall in Cents zwischen zwei Frequenzen ist 1200mal der Logarithmus zur Basis 2 des Frequenzverhältnisses. Somit sind 1200 Cents gleich 12 gleich temperierten Halbtönen, gleich einer Oktave.
- Anmerkung 2:
- Cents = 1200 . log2(f2 / f1) = 3,986 . log10(f2 / f1)
- Cents =1200 . log10(f2 / f1) / log10(2)
[edit] Chroma
(engl. chroma; Chroma): Unter Chroma versteht man eine Tonhöhenklasse ohne Spezifikation des Oktavregisters; das Intervall in Halbtönen zwischen der Tonhöhenkategorie und dem nächtstieferen C wird wie folgt angegeben: das Chroma von C3 ist 0, von Des5 ist 1, von F4 ist 5 usw. [PAR]
[edit] Chromatischer Kreis
(engl. chroma cycle; Chroma): Musiktheoretisches Konstrukt des Chroma, einem Uhrziffernblatt nachgebildet mit C bei 12h, Cis bei 1h, D bei 2h usw. [PAR]
[edit] Chroma-Sättigung
(engl. chroma salience; Chroma): Maß für die perzeptive Wichtigkeit eines bestimmten Chroma in einem musikalischen Klang oder in einer Klangsequenz, wahrgenommen durch einen durchschnittlichen oder idealen Hörer. [PAR]
[edit] Chroma-Zählung
(engl. chroma tally; Chroma): Berechneter Durchschnittswert wie oft Chroma bemerkt wird; Maß für die Chroma-Sättigung.
[edit] Chroma-Wahrscheinlichkeit
(engl. chroma probability; Chroma): Berechnete Wahrscheinlichkeit, daß ein Chroma bemerkt wird; Maß für die Chroma-Sättigung.
[edit] Chromatische Skala
(engl. chromatic scale; Chroma): Skala mit 12 Tonhöhenkategorien in annähernd gleichem Abstand innerhalb der Oktave; Skala bercumaural; Circumaural). Circumaural bezieht sich auf die Bedingung: das Ohr umschließend (z.B.: circumaurale Kopfhörer).
[edit] D
[edit] Dämpfung
(engl. damping; Dämpfung): Dämpfung ist die Umwandlung (Dissipation) einer Energieform in eine andere über die Zeit oder Entfernung.
[edit] Dezibel
(engl. Decibel; Dezibel): Das Dezibel ist ein Zehntel eines Bel. Das Dezibel ist eine Einheit eines Pegels wenn die Basis des Logarithmus die 10. Wurzel von 10 ist und die entsprechenden Größen proportional zur Leistung sind.
- Anmerkung 1: Beispiele für solche Größen: Leistung (jede Form), Schalldruck quadriert, Teilchengeschwindigkeit quadriert, Schallintensität, Schallenergie-Dichte, Spannung quadriert; demnach ist das Dezibel eine Einheit des quadrierten Schalldruckpegels (eigentlich: des Pegels des quadrierten Schalldrucks); in der Praxis wird einfach der Ausdruck Schalldruckpegel verwendet, wenn keine Verwechslungsgefahr besteht.
- Anmerkung 2: Der Logarithmus zur Basis der 10. Wurzel aus 10 ist gleich 10mal der Logarithmus zur Basis 10;
- z.B: gilt für die Zahl X2: log10{1/10) X2 = 10 log10 X2 = 20 log10 X
- Der letzte Ausdruck wird normalerweise zur Definition des Schalldruckpegels benützt.
- Anmerkung 3 Beispiele:
- 1 Dezibel ist der Pegel eines Schalldrucks gleich dem10{1/20}fachen des Referenzschalldrucks;
- r Dezibel ist der Pegel eines Schalldrucks gleich dem 10{r/20}fachen des Referenzschalldrucks usw.
- siehe auch Rechnen mit Dezibel.
[edit] Dezibel
(A), (dB(A) A-Bewertung): Das menschliche Ohr empfindet Töne gleichen Schalldrucks je nach Frequenz (Tonhöhe) unterschiedlich laut. So werden hohe Töne vergleichsweise lauter empfunden als tiefe Töne. Um eine wahrnehmungsgetreue meßtechnische Erfassung von Geräuschen zu ermöglichen, wird der Sachverhalt einer frequenzabhängigen Lautstärkeempfindung in Lärmmeßgeräten dadurch berücksichtigt, daß die auftretenden Frequenzen des zu messenden Geräusches im Schallpegelmesser unter Anpassung an das menschliche Hörorgan mit Hilfe von Filtern verschieden stark gedämpft werden.
[edit] Dichotisch
(engl. dichotic; Dichotisch): Dichotisch bezieht sich auf die Hörbedingung bei der der Schallreiz, der dem einem Ohr dargeboten wird unterschiedlich ist zu dem dem anderen Ohr gebotenen.
- Anmerkung: Der Reiz kann unterschiedlich sein in Bezug auf den Schalldruck, die Frequenz, die Phase (Zeit), die Dauer, die Bandbreite usw.
[edit] Differenzton
(engl. difference tone; Differenzton): Ein Differenzton ist ein Kombinationston mit der Frequenz, gleich der Differenz zwischen den Frequenzen der beiden Primärtöne oder ihrer Harmonischer (siehe Kombinationston).
[edit] Diotisch
(engl. diotic; Diotisch): Diotisch bezieht sich auf die Hörbedingung bei der der Schallreiz, der dem einem Ohr dargeboten wird, identisch ist zu dem, dem anderen Ohr gebotenen.
[edit] Drosselung, partielle Maskierung
(engl. partial masking; Drosselung): Unter Drosselung (partielle Verdeckung) versteht man die Herabsetzung der Lautheit eines Schalls durch die Anwesenheit anderer Schälle.
[edit] Durchsichtigkeit
(engl. transparency; Durchsichtigkeit): Unter Durchsichtigkeit versteht man bei Musikdarbeitungen die Unterscheidbarkeit von zeitlich aufeinanderfolgenden Tönen und Geräuschen sowie von gleichzeitig erklingende Instrumenten und Stimmen.
[edit] E
[edit] Echo
(engl. echo; Echo): Ein Echo ist eine reflektierte oder eine in anderer Weise (z.B. künstlich) zurückkommende Welle mit hinlänglich großer Amplitude und Verzögerung, sodaß sie getrennt (zeitlich, u.U. auch räumlich) von der direkt übertragenen Welle wahrgenommen werden kann.
[edit] Effektivität
(engl. efficiency; Effektivität):
- Die Effektivität einer Anlage in Bezug auf eine physikalische Größe, die entweder gespeichert, übertragen oder transformiert wird, ist das Verhältnis zwischen dem nutzbaren Output der Größe und dem totalen Input.
- Die Effektivität (eta) eines Detektors ist das Signal- zu Rausch- Energieverhältnis (SNR) eines idealen Detektors dividiert durch das Signal- zu Rausch- Energieverhältnis des in Untersuchung stehenden Detektors, wenn beide Detektoren die gleiche Aufgabe zu lösen haben.
- Anmerkung 1: Wenn nicht ausdrücklich anders spezifiziert, bezieht sich der Ausdruck Effektivität auf Leistung (Power).
- Anmerkung 2: Ein Detektor kann eine Versuchsperson oder eine andere, Entscheidungen treffende Einrichtung sein.
[edit] Eigenfrequenz
(engl. natural frequency; Eigenfrequenz): Die Eigenfrequenz eines Systems ist die Frequenz bei der das System frei schwingt. Für ein System mit multiplen Freiheitsgraden sind die Eigenfrequenzen normal modes of vibration.
[edit] Empfindung
(engl. sensation; Empfindung): Unter Empfindung versteht man ein Element der Reaktion, die aus dem Einwirken eines Reizes auf einen Sinnesrezeptor resultiert.
- Anmerkung: Eine Empfindungsgröße ist die Bezeichnung für nicht weiter unterteilbare Bestandteile (Elemente) der Empfindung, auf die getrennt geachtet werden kann [NTG 1704]
[edit] Empfindungspegel, Pegel über der Schwelle
(engl. sensation level, (SL); level above threshold; Empfindungspegel): Der Empfindungspegel eines Schalles ist jeweils der Schalldruckpegel in dB über der Hörschwelle einer einzelnen Versuchsperson oder einer spezifizierten Gruppe von Versuchspersonen.
[edit] Externalisierung
(engl. externalization; Externalisierung): Externalisierung ist die Wahrnehmung, die es einer Versuchsperson erlaubt ein Schallereignis außerhalb des Kopfes und einer Schallquelle zugeordnet identifizieren zu können.
- Anmerkung 1: Es wird angenommen, daß Kopfbewegungen und die daraus resultierenden Änderungen des interauralen Schalldruckpegels und die entstehenden Phasendifferenzen diese Wahrnehmung ermöglichen (vgl. Kunstkopf-Stereophonie).
- Anmerkung 2: Die durch die Bestimmung der erscheinenden Position einer Schallquelle erfolgende Wahrnehmung wird Lokalisation genannt (vgl. Lokalisation, auditorische).
[edit] F
[edit] Falscher Alarm
(engl. false alarm; Falscher Alarm): Mit falschem Alarm wird jenes Ereignis in einer Detektionssituation während eines spezifizierten Beobachtungsintervalls bezeichnet, bei dem auf einen "Nur-Rauschen" Reiz (Input) eine "Signal" Antwort (Output) erfolgt. Ein falscher Alarm liegt beispielsweise dann vor, wenn das Antwort-Ereignis ein Stimulus-Ereignis anzeigt obwohl kein Stimulus geboten wurde; P(S|n) siehe auch Treffer, Fehler, korrekte Zurückweisung.
[edit] Fehler
(engl. miss; Fehler): Mit Fehler wird jenes Ereignis in einer Detektionssituation während eines spezifizierten Beobachtungsintervalls bezeichnet, bei dem auf einen "Signal" Reiz (Input) eine "Nur-Rauschen" Antwort (Output) erfolgt. Ein Fehler liegt beispielsweise dann vor, wenn das Antwort-Ereignis kein Stimulus-Ereignis anzeigt obwohl ein Stimulus geboten wurde; P(N|s) siehe auch Treffer, Falscher Alarm, korrekte Zurückweisung.
[edit] Filter, Wellen-
(engl. wave filter; Filter).
- Ein (Wellen-) Filter ist ein Übertrager zur Trennung von Wellen auf der Basis ihrer Frequenz. Es führt relativ geringe Durchgangsverluste im Durchlaßbereich eines oder mehrerer Frequenzbänder ein und relativ große bei allen anderen Frequenzen.
- Bandpaß-Filter (engl. band-pass filter; Bandpaß-Filter). Ein Bandpaß-Filter ist ein (Wellen-) Filter mit einem einzigen Durchlaßbereich (Frequenzband) welcher sich von einer bestimmten kritischen oder (unteren) Grenzfrequenz, die größer als 0 Hz ist, bis zu einer finiten oberen Grenzfrequenz erstreckt.
- Hochpaß-Filter (engl. high-pass filter; Hochpaß-Filter). Ein Hochpaß-Filter ist ein (Wellen-) Filter mit einem einzigen Durchlaßbereich (Frequenzband) welcher sich von einer bestimmten kritischen oder (unteren) Grenzfrequenz, die größer als 0 Hz ist, bis zur infiniten Frequenz erstreckt.
- Tiefpaß-Filter (engl. low-pass filter; Tiefpaß-Filter). Ein Tiefpaß-Filter ist ein (Wellen-) Filter mit einem einzigen Durchlaßbereich (Frequenzband) welcher sich von 0 Hz bis zu einer bestimmten kritischen oder (oberen, finiten) Frequenz erstreckt.
- Anmerkung: Ein Multiples Bandpaß-Filter besteht aus zwei oder mehreren Bandpaß-Filtern in Parallel-Schaltung.
[edit] Flatterecho
(engl. flutter echo; Flatterecho): Flatterecho ist ein (periodisches) Mehrfachecho (siehe Echo).
[edit] Frequenz Frequenz
(Frequency): Die Frequenz einer periodischen Zeitfunktion ist das Reziprok der Grundperiode (siehe Periode). Die Einheit der Frequenz ist das Hertz (Hz).
- Anmerkung: Das Hertz ist die Schwingung pro Sekunde.
[edit] Frequenzintervall
(engl. frequency interval; Frequenzintervall): Siehe Intervall.
[edit] Frequenzgruppe
(engl. critical band; Frequenzgruppe): Die Frequenzgruppe ist dasjenige Frequenzband, innerhalb dessen das Gehör bei der Bildung der Lautstärke die Schallintensität, bei der Bildung der Mithörschwelle eines Sinustones, die Störschallintensität addiert; siehe Kritisches Band [NTG 1704].
[edit] Frequenzgruppenpegel
(engl. critical band level; Frequenzgruppenpegel): Der Frequenzgruppenpegel ist der Schalldruckpegel desjenigen Schallanteils, der in eine bestimmte Frequenzgruppe fällt [NTG 1704].
[edit] Frequenztonhöhe
(engl. frequency pitch; Frequenztonhöhe): Die Frequenztonhöhe ist ein Maß der Tonhöhe. Es wird gewonnen, indem ein Sinuston mit definiertem Schallpegel durch Frequenzänderung auf dieselbe Tonhöhe wie der zu beurteilende Schall eingestellt wird [NTG 1704].
[edit] Frontalebene
(engl. frontal plane; Frontalebene):
- Die Frontalebene ist eine Vertikalebene, die den Körper in einen vorderen und einen rückwärtigen Teil gliedert. Sie steht senkrecht zur Horizontalebene (Medianebene).
- Die Frontalebene ist eine Bezugsebene, die zur Beschreibung von Eigenschaften des Gehörs benutzt wird. Sie steht senkrecht auf der Horizontalebene und schneidet die oberen Begrenzungen der äußeren Gehörgänge [NTG 1704].
[edit] Frontaleinfallendes freies Schallfeld
(engl. frontal-incident free sound field; Schallfeld, frontal): Bei einem frontaleinfallenden, freien Schallfeld steht der Beobachter direkt mit dem Gesicht einer einzelnen Schallquelle mit frei fortschreitenden Wellen zugewandt.
[edit] G
[edit] Gehör
(engl. auditory system; Gehör): Das auditorische System ist ein Organsystem, das dem Hören dient. Beim Menschen wird allgemein ein peripheres auditorisches System und ein zentrales unterschieden.
[edit] Geräusch
(engl. noise; Geräusch): Ein Geräusch ist eine unregelmäßige, intermittierende oder statistisch zufällige Schwingung. Ein Geräusch kann fortgesetzt stabil sein, unstabil, oder impulsartig.
- Bei einem Geräusch handelt es sich nach DIN 1320 um ein Schallsignal, welches meistens ein nicht zweckgebundenes Schallereignis charakterisiert, z.B. Maschinen- und Fahrzeuggeräusche. Aus dieser Definition geht der zufällige, ungeordnete Charakter von Geräuschen hervor, denn es handelt sich um Tongemische, die sich aus sehr vielen Einzeltönen zusammensetzen. Das Geräusch ist demnach ein akustisches Signal mit zahlreichen Teilfrequenzen, zwischen denen kein gesetzmäßiger Zusammenhang besteht, wie dies z.B. beim Klang der Fall ist. Auch bei Geräuschen können infolge periodischer Vorgänge Einzeltöne hervortreten, welche dem durch ein breites Frequenzband gekennzeichneten Geräuschanteil überlagert sind. Solche Einzeltöne erhöhen die Störwirkung von Geräuschen erheblich und werden daher beim Meßergebnis durch einen sog. Tonzuschlag berücksichtigt.
[edit] Geschwindigkeit
(engl. velocity; Geschwindigkeit): Geschwindigkeit ist ein Vektor, der die zeitliche Änderung der räumlichen Lage eines Teilchens in Bezug auf einen Referenzpunkt spezifiziert. Der Betrag des Vektors wird aus dem Quotienten des zurückgelegten Weges (Wegabschnitt) eines Teilchens (geradlinige Bewegung) und der dafür benötigten Zeit (Zeitabschnitt) gebildet.
- die (Änderung des Ortes)/(Änderung der Zeit) = (spätere Position - frühere Position) / Δt
- v = ( f(t + Δt) - f(t))/ (Δt) ist die durchschnittliche Geschwindigkeit.
- Ist der Betrag der Geschwindigkeit zeitlich konstant (= Durchschnittswert), so bezeichnet man die Bewegung als gleichförmig. Für die Beschreibung der Momentangeschwindigkeit (Augenblicksgeschwindigkeit) einer ungleichförmigen Bewegung wird die durchschnittliche Geschwindigkeit zu immer kleiner werdenden Zeitintervall berechnet. Läßt man Delta nach 0 gehen, so erhält man:
- v = lim(Δ t nach 0) (f(t Δt) - f(t))/(Δt)
- Anmerkung: Wenn der Referenzpunkt trägheitslos ist, wird die Geschwindigkeit auch oft als relative Geschwindigkeit bezeichnet.
[edit] Geschwindigkeits-Pegel
(engl. velocity level; Geschwindigkeits-Pegel): Der Geschwindigkeits-Pegel (in Dezibel) eines Schalls ist 20mal der Logarithmus zur Basis 10 des Verhältnisses der Partikelgeschwindigkeit des Schalls zur Referenz-Partikelgeschwindigkeit. Die Referenz-Partikelgeschwindigkeit muß explizit angegeben werden.
[edit] Gleich temperierte Skala
(engl. equally tempered scale; Gleich temperierte Skala): Eine gleich temperierte Skala ist eine musikalische Skala, die durch die Aufteilung der Oktave in eine bestimmte Anzahl (üblicherweise 12) gleich distante Intervalle entsteht (siehe Cents ).
- Anmerkung: die Teilung entspricht einer geometrischen Reihe.
[edit] Grenzfrequenz, Nenn-, obere, untere
(engl. nominal upper and lower cutoff frequencies; Grenzfrequenz): Die obere und untere (Nenn-) Grenzfrequenz eines Filter-Druchlaßbereiches (Paßband) sind jene Frequenzen oberhalb und unterhalb der Frequenz maximalen Outputs eines Filters, bei denen der Output eines sinusoidalen Signals um 3 dB unter dem Maximalwert liegt.
[edit] Grundfrequenz
(engl. fundamental frequency; Grundfrequenz): Die Grundfrequenz einer periodischen Größe ist die Frequenz jener sinusoidalen Komponente, die dieselbe Periode wie die periodische Größe aufweist.
[edit] H
[edit] Halligkeit
(engl. reverberance; Halligkeit): Unter Halligkeit versteht man Merkmale des Hörereignisses, die den Eindruck erwecken, daß in einem Raum außer dem direkten Schall verzögerter (z.B. reflektierter) Schall vorhanden ist, der nicht als Wiederholung des direkten Schalls wahrgenommen wird [NTG 1704].
[edit] Hallradius
(Hallradius): Der Hallradius ist der Abstand von einer Schallquelle in einem geschlossenen Raum, bei dem die empfangene direkte Schallenergie gleich der empfangenen reflektierten (diffusen) Schallenergie ist (NTG 1702).
[edit] Hallmaß, Hallabstand
(Hallmaß): Das Hallmaß ist das logarithmische Verhältnis der reflektierten zur direkten empfangenen Schallenergie (NTG 1702).
[edit] Hallraum
(engl. reverberation room; Hallraum): Ein Hallraum ist ein Raum, der über eine lange Nachhallzeit verfügt und speziell ausgestattet ist um das darin befindliche Schallfeld so diffus als möglich zu gestalten.
[edit] Harmonische
(engl. harmonic; Harmonische): Eine Harmonische ist eine sinusoidale Größe mit einer Frequenz, die ein ganzzahliges Vielfaches der Frequenz einer periodischen Größe darstellt, zu der sie in Relation steht.
[edit] Harmonische, aurale
(engl. aural harmonic; Aurale Harmonische): Eine aurale Harmonische ist eine Harmonische, die im auditorischen System gebildet wird.
[edit] Hörbarkeit
(engl. audibility; Hörbarkeit): Die Hörbarkeit individueller spektraler Tonhöhen von Teiltönen eines Klanges wird durch den Hörbarkeitspegel oder Pegelüberschuß (engl. SPL-Excess) beschrieben. Ein Pegelüberschuß >0 bedeutet, daß der betreffende Teilton eine Spektraltonhöhe erzeugt. [TER].
[edit] Hörbarkeitspegel
(SPL-Excess) (engl. audible level (SPL-Excess); Hörbarkeitspegel): Der Hörbarkeitspegel eines (sinusoidalen) Teiltones eines Klanges ist sein Pegel über der maskierten Schwelle (annähernd die Mithörschwelle, masked threshold) des Klanges. Die maskierte Schwelle wird unter Abzug des betreffenden Teiltones selbst berechnet. [TER].
[edit] Hörbereich
Das menschliche Ohr verfügt über einen Wahrnehmungsbereich für Schallschwingungen, deren Frequenz zwischen etwa 16 und 20 000 Schwingungen pro Sekunde (Hertz) liegt. Der Hörbereich weist auch in Bezug auf den Schalldruck; eine untere Grenze, die sog. Hörschwelle, auf. Der Schalldruck (genauer: Schallwechseldruck;) entspricht den Druckschwankungen der Schallwellen und ist für die .i.Lautstärkeempfindung; maßgebend, denn je größer diese Druckschwankungen ausfallen, desto mehr Energie wird durch die Schallwellen übertragen. Oberhalb der Schmerzgrenze ist das Hörereignis mit Schmerzempfindungen verbunden.
- Die Werte für den Hörbereich (Schalldrucke) umfassen eine Skala, welche zwischen 0,00002 Pascal (Pa) und 200 Pa über insgesamt 7 Zehnerpotenzen reicht, was die erstaunliche Wahrnehmungsleistung des Sinnesorganes Ohr dokumentiert. Gleichzeitig wird deutlich, daß eine auf den absoluten Schalldruck-Werten aufbauende lineare Lautstärkeskala wegen der großen Spanne der Zahlenwerte äußerst unzweckmäßig wäre.
- Der Hörschwelle ist (bei 2000 Hertz) der Schalldruck 2.10-5 Pa zugeordnet, was in der dB-Lautstärkeskala dem Schallpegelwert 0 dB entspricht. Am oberen Ende der Skala liegt die Schmerzgrenze beim Schallpegelwert 140 dB; der Schalldruck beträgt dann 200 Pa.
[edit] Hörempfindung
(engl. auditory sensation; Hörempfindung): Unter Hörempfindung versteht man die durch einen auf das Gehör wirkenden Reiz hervorgerufene Empfindung. Die Hörempfindung ist in Empfindungsgrößen aufteilbar.
- Anmerkung: Wenn Eindeutigkeit besteht, kann die Vorsilbe Hör- Empfindung entfallen. Der Begriff Hörempfindung wird auch synonym für Hörereignis verwendet.
[edit] Hörereignis
(engl. auditory event; Hörereignis): Unter Hörereignis versteht man den auditiven Wahrnehmungsgegenstand, das ach synonym für Hörempfindung verwendet.
[edit] Hörfläche, Hörfeld
(engl. auditory field, auditory sensation area; Hörfläche): Die Hörfläche ist der Bereich der wahrnehmbaren Sinustöne in einem Pegel-Frequenz-Diagramm. Sie wird begrenzt durch die absolute Hörschwelle und die Schmerzschwelle.
[edit] Hörpegel
(engl. sensation level Hörpegel; ): Der Hörpegel ist der Schalldruckpegel des Schalls in Dezibel über der individuellen Hörschwelle einer Person oder einer Gruppe von Personen. Er wird berechnet aus der Differenz zwischen dem Schalldruckpegel und der Hörschwelle des Schalls.
[edit] Hörraum
(engl. auditory space; Hörraum):
- Der Hörraum ist das physikalische Volumen innerhalb dessen Schälle lokalisiert werden können.
- Der Hörraum ist die Menge aller Hörereignisorte [NTG 1704].
[edit] Hörsamkeit
(Hörsamkeit): Unter Hörsamkeit versteht man die Eignung eines Raumes für bestimmte Schalldarbietungen [NTG 1704].
[edit] Hörschall
(engl. audible sound; Hörschall): Unter Hörschall versteht man Schall im Frequenzbereich des menschlichen Hörens (ca. 16 Hz bis 16 kHz). [NTG 1704].
[edit] Hörschwelle.
(engl. hearing threshold; Hörschwelle): Syn. Schwelle, absolute.
[edit] Hörverlust
(engl. hearing loss; Hörverlust):
- Der Hörverlust ist ein Begriff, der den Abfall der auditorischen Sensitivität beschreibt.
- Unter Hörverlust versteht man die Differenz zwischen der Hörschwelle eines Ohres und der Normalhörschwelle [NTG 1704].
- Anmerkung: Als Testschall wird in der Regel ein (intermittierender) Sinuston verwendet (vgl. Audiogramm). Damit kann der Hörverlust als Funktion der Frequenz angegeben werden.
[edit] Hintergrundlärm
(engl. background noise; Hintergrundlärm): Als Hintergrundlärm bezeichnet man die Gesamtheit aller interferierenden Quellen in einem System, welches bestimmt ist zur Produktion, Detektion, Messung, oder Aufnahme eines Signals, unabhängig von der Anwesenheit des Signals.
- Anmerkung 1: Umweltlärm, detektiert, gemessen, oder aufgenommen mit dem Signal wird ein Teil des Hintergrundlärms.
- Anmerkung 2: In diese Definition ist miteingeschlossen die Interferenz, die in erster Linie aus der Stromversorgung resultiert und üblicherweise als Brumm (hum) bezeichnet wird.
[edit] Horizontalebene
(engl. horizontal plane; Horizontalebene):
- Eine Horizontalebene, ist eine Bezugsebene, die den Körper in einen oberen und unteren Teil gliedert.
- Die Horizontalebene ist eine Bezugsebene, die zur Beschreibung von Eigenschaften des Gehörs benutzt wird. Sie steht senkrecht zur Frontalebene und geht durch die oberen Begrenzungen der äußeren Gehörgänge und die unteren Ränder der Augenhöhlen [NTG 1704].
[edit] I
[edit] Infraschall-Frequenz
(engl. infrasonic frequency, subsonic frequency; Infraschall-Frequenz): Eine Infraschall-Frequenz ist eine Frequenz, die unterhalb des Audio-Frequenzbereiches liegt.
[edit] Intensität
(engl. intensity; ): Siehe Schallintensität.
[edit] Intensitätspegel
(engl. intensity level; ): Siehe Schallintensitätspegel.
[edit] Interaural
(engl. interaural; Interaural): Das Eigenschaftswort interaural bezieht sich auf die Bedingungen, die an beiden Ohren herrschen.
[edit] Interaurale Intensitätsdifferenz
(engl. interaural intensity difference; Interaurale Intensitätsdifferenz): Die Interaurale Intensitätsdifferenz, die bei außerhalb der Medianebene liegenden Schallereignissen auftritt, wird bei der links/rechts Lokalisation ausgewertet.
[edit] Interaurale Phasen-, Zeit- Differenz
(engl. interaural phase; Interaurale Phasen-, Zeit- Differenz):
- Die Interaurale Zeitdifferenz, die bei außerhalb der Medianebene liegenden Schallereignissen auftritt, wird bei der links/rechts Lokalisation ausgewertet.
- Die Interaurale Phasendifferenz ist die Phasen- (oder Zeit-) Differenz zwischen dem Signal- und/oder Rausch- Parameter an einem Ohr und dem Signal- und/oder Rausch- Parameter an dem anderen Ohr. Diese Differenz wird üblicherweise in Radiant bezogen auf ein Ohr ausgedrückt.
- Anmerkung 1: Typische Signal- (S) und Rausch- (Noise, N) Kombinationen:
- Nm Sm - (monotisch, m) Signal und Rauschen nur an einem Kopfhörer.
- N0 Sm - (gemischt, dichotisch) Signal an ein Ohr; Rauschen in-Phase an beide Ohren.
- Np Sm - (gemischt, dichotisch) Signal an ein Ohr; Rauschen gegenphasig an beiden Ohren; das Rauschen ist um p Radiant (180°) an einem Kopfhörer verschoben.
- N0 S0 - (homophasisch, diotisch) Signal und Rauschen in-Phase an beiden Kopfhörern.
- Np Sp - (homophasisch, dichotisch) Signal und Rauschen um p Radiant verschoben (ein Kopfhörer ist umgepolt).
- Np S0 - (gegenphasig, dichotisch) Signal in-Phase an beiden Ohren; Rauschen um p Radiant verschoben (Rauschen gegenphasig).
- N0 Sp - (gegenphasig, dichotisch) Signal um p Radiant verschoben (gegenphasig); Rauschen in-Phase an beiden Ohren.
- Nu S0 - (heterophasig, dichotisch) Signal in-Phase an beiden Ohren, Rauschen unkorreliert an den beiden Ohren (zwei unabhängige Rauschquellen).
- Nu Sp - (heterophasig, dichotisch) Signal um p Radiant verschoben (gegenphasig) an beiden Ohren, Rauschen unkorreliert an den beiden Ohren (zwei unabhängige Rauschquellen).
- Anmerkung 2: Die beiden Ohren werden als identisch angesehen und das jeweils gewählte Referenzohr wird so bestimmt, daß die Phasendifferenz zwischen 0 und p, oder die Zeitdifferenz positiv erscheint.
- Anmerkung 3: Interaurale Phasendifferenzen des Signals und des Rauschens liegen üblicherweise zwischen 0 </= ( ) </= p, z.B. Np/2 Sp/2. Sie werden im Subscript für S( ) und/oder N( ) als Brüche spezifiziert.
- Anmerkung 4: Ein Dezimalwert für das Subscript u zwischen -1.00 < u < +1.00 in der Bedingung NuS( ) gibt die Höhe der interauralen Korrelation des Rauschens an, z.B. N+.9 Sm. Die Richtung der Korrelation muß stets durch das Vorzeichen spezifiziert sein, wobei die Phase gleich ist bei jeder ganzzahlen Anzahl von Radiants; sie sollte in np/p angegeben werden.
- Anmerkung 5: Erscheint eine ganze Zahl im Subscript, wird damit die Schalldruckpegel-Differenz, in Dezibel (dB), zwischen dem Signal und/oder Rauschen in einem Ohr, relativ zum Signal und/oder Rauschen im anderen Ohr bezeichnet; z.B. N20Sm.
[edit] Internalisierung
(engl. internalization; Internalisierung): Mit engl. Internalisierung bezeichnet man die Wahrnehmung eines Schalls, der innerhalb des Kopfes der nahe dem Kopf lokalisiert wird. Der Schall kann dem Hörer dabei über Kopfhörer (oder ähnlich) geboten werden; siehe Im-Kopf-Lokalisation.
- Anmerkung 1: Es wird vermutet, daß u.a. bei Kopfhörerdarbietung durch das Fehlen der interauralen Schalldruckpegel- und Phasen- (Zeit-) Differenzen, die normalerweise durch Kopfbewegungen hervorgerufen werden, die Externalisierung verhindert wird.
- Anmerkung 2: Kopfhörerdarbietung verändert ferner die Außenohrübertragungsfunktion (Ohrmuschel) signifikant, sodaß Internalisierung auftritt.
[edit] Intervall
(engl. interval; Intervall): Das Intervall zwischen zwei Werten x1 und x2 einer eindimensionalen Größe ist durch |x2 - x1| definiert.
- Anmerkung 1: Ein Intervall zwischen zwei Schällen ist definiert durch ihren Frequenz- oder Tonhöhenabstand, je nach bestehendem Kontext.
- Anmerkung 2: Ein Frequenzmaßintervall [NTG1704], [DIN 13 320] wird ausgedrückt durch das Frequenzverhältnis oder durch den Logarithmus des Frequenzverhältnisses (vgl. Cents). Musikalische Tonhöhenabstände sind üblicherweise Frequenzverhältnissen, also Quotienten zwischen zwei Werten x1 und x2 zugeordnet und nicht der Differenz.
- Anmerkung 3: in ANSI S3.20-1973 wird Frequenzintervall auch im Sinne von Frequenzmaßintervall verwendet.
[edit] Intraaural
(engl. intraaural; Intraaural): Das Eigenschaftswort intraaural bedeutet im (äußeren) Gehörgang angeordnet [NTG 1704].
[edit] Isophone Kurve
(engl. isophonic contour; Isophone): Eine isophone Kontur ist eine Kurve, die jene einander zugeordneten Schalldruckpegel- und Frequenzwerte enthält, die in einer typischen Versuchsperson unter definierten Abhörbedingungen eine bestimmte Größe einer spezifischen auditorischen Empfindung hervorrufen. Die spezifische Empfindung, wie Lautheit, Tonhöhe, Volumen (tonales) oder Dichte (tonale) sollte stets spezifiziert werden (siehe Kurven gleicher Lautstärke).
[edit] K
[edit] Kategorie
(engl. category; Kategorie): Unterteilung eines Kontinuums (z.B. die Kategorie 5, der reellen Zahlen im Bereich von 4.5 bis 5.5); Gruppe zueinander in Beziehung stehender Wörter (z.B. Werkzeuge: Hammer, Zange, Säge); Bereich sensorischer Attribute (z.B. Abstufungen von blau). Siehe categorical perception.
[edit] Kategorienwahrnehmung
(engl. categorical perception; Kategorienwahrnehmung): Wahrnehmung nach benannten Kategorien. Z.B. in der westlichen Musik werden Intervalle im Bereich von 2.5 bis 3.5 Halbtönen als kleine Terzen gehört.
[edit] Klang
(engl. complex tone, Sound; Klang): Syn. Komplexer Ton.
- Unter Klang versteht man eine hörbare Schallwelle, die einfache sinusoidale Komponenten mit verschiedener Frequenz und üblicherweise verschiedener Amplitude enthält (Klang: komplexer Ton).
- Ein komplexer Ton ist eine Schallempfindung, die durch mehr als eine Tonhöhe charakterisiert ist.
- Unter Klang versteht man einen Hörschall, der aus mehreren Tönen besteht [NTG 1704], [DIN 1320].
- Harmonischer Klang (engl. harmonic complex tone; Harmonischer Klang). Harmonische Klänge sind nichtsinusförmige, periodische Schallwellen, die additiv aus verschiedenen einfachen Tönen (Sinustönen, Harmonischen) mit den Frequenzen 1f1, 2f1, ... , (n-1)f1, nf1, die sich zueinander in einem ganzzahligen Verhältnis befinden, zusammengesetzt sind.
- Anmerkung: Klänge können charakteristischerweise mehr als eine Tonhöhenempfindung hervorrufen. Sie werden durch ihr Frequenzspektrum beschrieben.
[edit] Klangfarbe
(engl. timbre; Klangfarbe):
- Klangfarbe ist jene Eigenschaft einer auditorischen Empfindung wonach ein Zuhörer zwei in gleicher Weise dargebotene Schälle, die dieselbe Lautheit und dieselbe Tonhöhe hervorrufen als unterschiedlich beurteilen kann.
- Klangfarbe ist neben Tonhöhe, Lautstärke und anderen Eigenschaften, ein Merkmal der Hörempfindung, das sich mehrdimensional auf verschiedenen Skalen ausdrücken läßt, z.B. hell-dunkel oder scharf-stumpf usw. Die Klangfarbe wird im wesentlichen durch den Verlauf des Spektrums bestimmt [NTG 1704].
- Anmerkung: die Klangfarbe hängt in erster Linie vom Spektrum des Reizes ab, aber ebenso von der Wellenform, dem Schalldruck, der Lage der Frequenzen im Spektrum und von den zeitlichen Charakteristika des Reizes (A).
[edit] Kombinationston
(engl. combination tone; Kombinationston):
- Ein Kombinationston ist ein (sekundärer) Ton, der wahrgenommen werden kann, wenn zwei laute (primäre) Töne simultan dargeboten werden. Der Sekundärton kann ein Differenzton oder ein Summationston sein. Ein einziges Paar von Primärtönen kann diverse Kombinationstöne erzeugen.
- Kombinationstöne entstehen bei der Überlagerung von zwei oder mehreren Sinustönen in einem nichtlinearen Übertragungssystem zusätzlich [NTG 1704].
- Anmerkung 1: Kombinationstöne können auch als aurale Harmonische im Gehörsystem entstehen.
- Anmerkung 2: Kombinationstöne sind durch die nichtlinearen Eigenschaften des Gehörs begründet.
- Anmerkung 3: Die Bezeichnung Primär- und Sekundärton ist hier abweichend zu den Maskierungsexperimenten zu sehen. Sekundärtöne sind dort maskierte Töne.
- Anmerkung 4: Ein Differenzton ist ein Kombinationston mit einer Frequenz, die gleich ist der Frequenzdifferenz der Frequenzen zweier Primärtöne oder ihrer Obertöne. Ein Summationston ist ein Kombinationston mit einer Frequenz, die gleich ist der Summe der Frequenzen zweier Primärtöne oder ihrer Obertöne.
[edit] Komplexer Ton
(engl. complex tone; Komplexer Ton):
- Unter einem Komplexen Ton versteht man eine Schallwelle, die einfache sinusoidale Komponenten mit verschiedener Frequenz und üblicherweise verschiedener Amplitude enthält (vgl. Klang).
- Ein Komplexer Ton ist eine Schallempfindung, die durch mehr als eine Tonhöhe charakterisiert ist (siehe Sinuston, Ton).
- Eine Komplexe Tonkomponente (engl. complex tone component; Komplexe Tonkomponente) ist ein komplexer Ton als Teil eines Schalls (einer musikalischen Note, eines Akkords).
- Eine Komplexe Tonempfindung} (engl. complex tone sensation; Komplexe Tonempfindung) ist die Empfindung einer einzigen Tonhöhe bei der Wahrnehmung komplexer Töne (vgl. Virtuelle Tonhöhe).
- Anmerkung: Die Frequenzen der Komponenten eines komplexen Tones können in einem ganzzahligen Verhältnis (oder nahezu ganzzahlig) zu einer gemeinsamen Grundfrequenz stehen (vgl. Harmonischer Klang). In diesem Fall ist die Wellenform (nahezu) periodisch und eine einzige Tonhöhe wird ausgeprägt hörbar.
[edit] Komponente, Tonale
(engl. component tonal; Ton): Unter einer tonalen Komponente versteht man eine Wellenform (üblicherweise periodisch), die zusammen mit anderen tonalen Komponenten (und eventuell Geräuschen) additiv eine neue Wellenform (üblicherweise einen realistischen Klang) bildet (vgl. Teilton). [PAR]
[edit] Konditionierung
(engl. conditioning; Konditionierung):
- Einfluß regelmäßiger und invarianter Aspekte der Umwelt auf die Wahrnehmung.
- Erlernen bedingter Reaktionen.
[edit] Konfidenzintervall
(engl. confidence interval; Konfidenzintervall): Unter Konfidentintervall (Vertrauensbereich) versteht man, bei einer gegebener Verteilungsfunktion, den Wertebereich einer Variable, innerhalb dessen ein bestimmter Prozentsatz der Beobachtungen mit einer spezifizierten Wahrscheinlichkeit zu liegen kommt (z.B. Normalverteilung, 95% Konfidenzintervall).